Körperchirurgie in Linz

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Breites Leistungsspektrum aus einer Hand
Von rein ästhetischen bis zu medizinisch notwendigen Eingriffen (Lipödem, Gynäkomastie) sowie Intimchirurgie und geschlechtsangleichende OPs

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Ambulant & minimalinvasiv
Kurze Ausfallzeiten, kleinste Narben, geringe Schmerzbelastung

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Transparente Preisgestaltung
klare Kostenangaben, kostenlose Erstberatung bei Behandlungsentscheidung

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Individuelle Betreuung
Persönliche Erstberatung, klar definierte Kontrolltermine (nach 1 Woche, 3 Monaten, bei Bedarf)

Körper

Unsere Leistungen

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    Fettabsaugung
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    Bauchstraffung
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    Oberarm-/ Oberschenkelstraffung
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    Gynäkomastie
Körperchirurgie

Körperchirurgie in Oberösterreich

Unter dem Begriff Körperchirurgie fasst man all jene plastisch-chirurgischen Eingriffe zusammen, die sich mit der Formung und Straffung des Körpers befassen. Während die Gesichtschirurgie meist auf feine, oft nur wenige Millimeter große Korrekturen abzielt, geht es in der Körperchirurgie häufig um größere Gewebemengen, ausgedehntere Schnittführungen und damit auch um komplexere operative Planungen. Zu den klassischen Verfahren zählen die Fettabsaugung, die Bauchstraffung, die Straffung von Oberarmen und Oberschenkeln sowie die operative Behandlung der Gynäkomastie, also der männlichen Brustverkleinerung. Die Gründe, die Menschen zu einem solchen Eingriff bewegen, sind vielfältig. Häufig steht der Wunsch nach einer ästhetisch harmonischeren Silhouette im Vordergrund, etwa wenn sich Fettpolster trotz Sport und Diät hartnäckig halten. Ein zweiter großer Anlass ist massiver Gewichtsverlust, sei es durch eine Magenverkleinerung bzw. bariatrische Operation oder durch konsequente Ernährungsumstellung, der häufig überschüssige, erschlaffte Haut zurücklässt, die sich von selbst nicht mehr zurückbildet. Daneben gibt es auch medizinische Indikationen, etwa bei ausgeprägter Gynäkomastie, die psychisch stark belastend sein kann, oder bei Hautfalten, die zu Reizungen, Entzündungen oder Bewegungseinschränkungen führen.

Bevor jedoch über eine konkrete Methode nachgedacht wird, sollten einige grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört ein seit längerer Zeit stabiles Körpergewicht, da Eingriffe wie die Fettabsaugung oder eine Straffung bei weiteren Gewichtsschwankungen ihre Wirkung verlieren oder das Ergebnis sogar verschlechtern können. Ebenso wichtig ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand, da es sich in den meisten Fällen um Eingriffe unter Vollnarkose handelt, die eine entsprechende körperliche Belastbarkeit voraussetzen. Nicht zuletzt sollten realistische Erwartungen an das Ergebnis bestehen, denn Körperchirurgie kann formen und straffen, sie ersetzt jedoch keinen gesunden Lebensstil und ist kein Mittel zur Gewichtsreduktion im eigentlichen Sinn.

Fettabsaugung (Liposuktion)

Die Fettabsaugung, medizinisch Liposuktion genannt, zählt zu den am häufigsten durchgeführten körperformenden Eingriffen überhaupt. Ihr Ziel ist es nicht, eine allgemeine Gewichtsabnahme zu erreichen, sondern gezielt lokale Fettdepots zu entfernen, die sich durch Ernährung und Bewegung nicht beeinflussen lassen. Solche hartnäckigen Fettpolster finden sich häufig am Bauch, an den Hüften, den Oberschenkeln, aber auch am Rücken, an den Oberarmen oder unter dem Kinn. Zur Durchführung stehen verschiedene Techniken zur Verfügung. Am weitesten verbreitet ist die sogenannte Tumeszenz-Technik, bei der vor der eigentlichen Absaugung eine spezielle Flüssigkeit in das Fettgewebe eingebracht wird, die es aufquellen lässt, den Blutverlust reduziert und die Absaugung erleichtert. Daneben haben sich energieunterstützte Verfahren wie die Vaser-Lipo, die mit Ultraschallwellen arbeitet, oder die Laser-Lipo etabliert, die zusätzlich zur Fettentfernung eine gewisse Straffung der Haut bewirken können. Die Wahl der Methode hängt von der zu behandelnden Körperregion, der Menge des Fettgewebes und der individuellen Hautbeschaffenheit ab.

Der eigentliche Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose, abhängig vom Umfang der Behandlung. Über kleine, kaum sichtbare Schnitte wird eine dünne Kanüle eingeführt, mit der das Fettgewebe gelöst und anschließend abgesaugt wird. Wichtig zu wissen ist, dass die Fettabsaugung kein Ersatz für eine Gewichtsreduktion ist. Sie eignet sich vor allem für Menschen mit stabilem Gewicht und guter Hautelastizität, die lokal begrenzte Problemzonen gezielt korrigieren möchten.

Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch hier Risiken, etwa Blutergüsse, Schwellungen, ein vorübergehendes Taubheitsgefühl, Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche oder in seltenen Fällen Infektionen. Die Nachsorge spielt für das Endergebnis eine entscheidende Rolle. Speziell angepasste Kompressionswäsche unterstützt die Haut dabei, sich an die neue Form anzupassen, während Lymphdrainagen helfen, Schwellungen schneller abklingen zu lassen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich meist erst nach einigen Wochen bis Monaten, wenn sich die Schwellungen vollständig zurückgebildet haben. Bleibt das Gewicht anschließend stabil, ist das Resultat in der Regel dauerhaft, da die entfernten Fettzellen sich nicht neu bilden.

Bauchstraffung (Abdominoplastik)

Die Bauchstraffung, in der Fachsprache Abdominoplastik, zielt darauf ab, überschüssige Haut und teils auch Fettgewebe im Bauchbereich zu entfernen und gleichzeitig die darunterliegende Bauchmuskulatur zu straffen. Typische Ausgangssituationen für diesen Eingriff sind Schwangerschaften, die zu einer Dehnung der Bauchdecke und mitunter zu einem Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln geführt haben, sowie ein starker Gewichtsverlust, bei dem die Haut ihre Elastizität verloren hat und als überschüssige Falte zurückbleibt. Je nach Ausmaß des Befundes kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Bei einer Mini-Bauchstraffung wird lediglich der untere Bereich unterhalb des Bauchnabels behandelt, was sich für kleinere Hautüberschüsse eignet. Bei ausgeprägteren Befunden ist eine komplette Bauchstraffung erforderlich, bei der die Haut vom Rippenbogen bis zum Schambein gestrafft und der Bauchnabel neu positioniert wird. Häufig wird die Abdominoplastik mit einer Fettabsaugung kombiniert, um sowohl überschüssiges Fettgewebe als auch erschlaffte Haut in einem Eingriff zu behandeln und ein möglichst harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen.

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert je nach Umfang zwischen ein und drei Stunden. Die Schnittführung verläuft meist knapp oberhalb des Schambeins und wird so gewählt, dass die entstehende Narbe später von Unterwäsche oder Badebekleidung verdeckt werden kann. Zu den möglichen Risiken zählen Wundheilungsstörungen, Nachblutungen, Infektionen sowie ein vorübergehendes Gefühl von Spannung oder Taubheit im behandelten Bereich. Nach der Operation ist eine mehrwöchige Schonzeit einzuhalten, in der auf schwere körperliche Belastung und insbesondere auf Bauchmuskeltraining verzichtet werden muss, während spezielle Kompressionsmieder den Heilungsprozess unterstützen. Ist die Wundheilung abgeschlossen, zeigt sich ein deutlich strafferer und flacherer Bauch, dessen Ergebnis bei stabilem Gewicht langfristig erhalten bleibt.

Oberarm- und Oberschenkelstraffung

Auch an Oberarmen und Oberschenkeln kann es durch natürliche Alterungsprozesse, durch genetische Veranlagung oder durch einen deutlichen Gewichtsverlust zu erschlaffter, überschüssiger Haut kommen, die sich störend auf das Körpergefühl auswirkt und sich durch Sport allein nicht beseitigen lässt. Für diese Bereiche stehen mit der Brachioplastik, der Oberarmstraffung, und der Cruroplastik, der Oberschenkelstraffung, zwei etablierte operative Verfahren zur Verfügung, beide auf die Entfernung überschüssiger Haut sowie eine Neuformung der Kontur abzielen. Bei der Brachioplastik wird die Schnittführung meist an der Innenseite des Oberarms gewählt, um die entstehende Narbe möglichst unauffällig zu platzieren. Über diesen Zugang wird überschüssige Haut entfernt und das Gewebe gestrafft, sodass sich eine deutlich schlankere und definiertere Armkontur ergibt. Bei der Oberschenkelstraffung unterscheidet man zwischen einer Straffung der Innenseite, die besonders häufig nach starkem Gewichtsverlust notwendig wird, und einer Straffung der Außenseite, die eher bei altersbedingter Hauterschlaffung zum Einsatz kommt. Auch hier wird die Schnittführung so gewählt, dass die Narbe möglichst in natürlichen Körperfalten verläuft und dadurch weniger auffällig ist.

Beide Eingriffe bergen Risiken, die für Straffungsoperationen typisch sind, etwa Wundheilungsstörungen, sichtbare Narbenbildung, Schwellungen oder ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im behandelten Bereich. Die Nachsorge umfasst in der Regel das Tragen von Kompressionskleidung über mehrere Wochen sowie eine schrittweise Steigerung der körperlichen Aktivität, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Wer sich für eine solche Straffung entscheidet, sollte wissen, dass zwar die Kontur spürbar verbessert wird, sichtbare Narben jedoch als bleibender, wenn auch mit der Zeit verblassender Bestandteil des Ergebnisses hinzunehmen sind. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden diesen Kompromiss angesichts der gewonnenen Beweglichkeit und des verbesserten Körpergefühls jedoch als lohnenswert.

Gynäkomastie

Als Gynäkomastie bezeichnet man die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, die auf hormonelle Schwankungen, bestimmte Medikamente, genetische Veranlagung oder auch auf Übergewicht zurückgehen kann. Betroffene empfinden diese Veränderung häufig als sehr belastend, da sie dem gängigen Körperbild widerspricht und im Alltag, etwa beim Sport oder am Strand, zu Unsicherheit führen kann. Dabei ist wichtig, zwischen einer echten Gynäkomastie, bei der vermehrtes Drüsengewebe die Ursache ist, und einer sogenannten Pseudogynäkomastie zu unterscheiden, bei der reines Fettgewebe für die Vergrößerung verantwortlich ist. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl der richtigen Behandlungsmethode und wird vor dem Eingriff durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung, häufig ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung, geklärt. Handelt es sich vorwiegend um Fettgewebe, kann bereits eine gezielte Fettabsaugung zu einem deutlich flacheren, männlicheren Brustprofil führen. Liegt hingegen vermehrtes Drüsengewebe vor, ist eine operative Entfernung dieses Gewebes notwendig, da sich dieses durch Absaugung allein nicht beseitigen lässt. In vielen Fällen liegt eine Mischform vor, sodass beide Verfahren kombiniert werden, um sowohl das Drüsengewebe zu entfernen als auch die Kontur mittels Fettabsaugung fein zu modellieren.

Der Eingriff wird meist ambulant oder mit kurzem stationärem Aufenthalt unter Vollnarkose durchgeführt, wobei die Schnittführung so gewählt wird, dass die spätere Narbe am Rand des Warzenhofs kaum sichtbar ist. Zu den möglichen Risiken zählen Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, ein verändertes Empfinden im Bereich der Brustwarze sowie in seltenen Fällen ein Wiederauftreten der Drüsenvergrößerung, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache, etwa eine hormonelle Störung, nicht behoben wird. In der Nachsorge wird über mehrere Wochen eine Kompressionsweste getragen, die den Heilungsprozess unterstützt und Schwellungen reduziert, während auf sportliche Belastung zunächst verzichtet werden sollte. Neben dem rein körperlichen Aspekt hat die Behandlung der Gynäkomastie häufig eine spürbare psychologische Wirkung, da viele Betroffene nach dem Eingriff von einem deutlich gestärkten Selbstbewusstsein und einer verbesserten Lebensqualität berichten.

Übergreifende Aspekte

Neben den Besonderheiten der einzelnen Verfahren gibt es einige Punkte, die für nahezu alle Bereiche der Körperchirurgie gleichermaßen gelten. Ein zentrales Thema ist die Kostenfrage: Während rein ästhetisch motivierte Eingriffe in aller Regel selbst getragen werden müssen, kann bei medizinisch begründeten Indikationen, etwa bei stark ausgeprägter Gynäkomastie mit psychischer Belastung oder bei Hautfalten, die zu wiederkehrenden Entzündungen führen, unter bestimmten Voraussetzungen eine anteilige oder vollständige Kostenübernahme durch die Krankenkasse infrage kommen. Dies wird stets im Einzelfall geprüft.

Allgemeine Risiken, die grundsätzlich mit operativen Eingriffen einhergehen, betreffen vor allem die Narkose, mögliche Wundheilungsstörungen sowie die Entstehung von Narben, die zwar im Lauf der Zeit verblassen, jedoch nie vollständig verschwinden. Nicht zuletzt ist auch die psychologische Vorbereitung entscheidend. Ein Eingriff kann das äußere Erscheinungsbild verändern und das Wohlbefinden deutlich steigern, er sollte jedoch stets mit realistischen Erwartungen angegangen werden, da auch die beste chirurgische Technik ihre natürlichen Grenzen hat.