Gesichtschirurgie in Linz

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Volles Spektrum unter einem Dach
Von nicht-operativen Behandlungen (Botox, Filler) bis zu komplexen Facelifts und rekonstruktiven Eingriffen.

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Minimalinvasive Chirurgie als Prinzip
Durchgängig kleinstmögliche Schnitte und unauffällige Narbenplatzierung bei allen operativen Eingriffen

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Ganzheitliche Beratung statt Schema F
Bei der Lidstraffung wird gezielt hinterfragt, ob wirklich Haut, Fett, Braue oder Tränensäcke die Ursache sind, statt pauschal zu operieren

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Interdisziplinärer Ansatz
Enge Abstimmung mit der Dermatologie bei Hautveränderungen

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Fachärztliche Spezialisierung
Ausschließlich Fachärzte für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, keine Allgemeinmediziner

Gesicht

Unsere Leistungen

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    Lidstraffung
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    Facelift
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    Minimal-invasive Behandlungen
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    Hautveränderungen
Gesichtschirurgie

Gesichtschirurgie in Oberösterreich

Die Gesichtschirurgie zählt zu den vielseitigsten Bereichen der plastischen und ästhetischen Medizin. Sie umfasst ein breites Spektrum an Verfahren, die sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen lassen: die ästhetische Gesichtschirurgie, die auf eine Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes abzielt, und die rekonstruktive Gesichtschirurgie, die nach Unfällen, Erkrankungen oder angeborenen Fehlbildungen die Funktion und Form des Gesichts wiederherstellt. Während früher operative Eingriffe im Mittelpunkt standen, hat sich das Feld in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Heute existiert ein fließendes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, das von minimal-invasiven Unterspritzungen über schonende Lasertherapien bis hin zu klassischen chirurgischen Eingriffen reicht.

Im Zentrum vieler Behandlungswünsche steht das Bedürfnis nach Verjüngung. Falten sollen gemildert, erschlaffte Haut gestrafft und die Konturen des Gesichts wieder harmonischer wirken. Daneben spielen auch funktionelle und korrigierende Aspekte eine Rolle, etwa wenn herabhängende Oberlider das Sichtfeld einschränken. Ein bemerkenswerter Trend der Gegenwart ist der wachsende Wunsch nach möglichst natürlichen Ergebnissen. Immer mehr Patientinnen und Patienten möchten nicht „operiert“ aussehen, sondern lediglich frischer und ausgeruhter wirken. Dies hat dazu geführt, dass minimal-invasive Verfahren einen enormen Aufschwung erlebt haben und häufig als Einstieg oder Ergänzung zu klassischen Operationen genutzt werden.

Lidstraffung (Blepharoplastik)

Die Lidstraffung, medizinisch Blepharoplastik genannt, gehört zu den am häufigsten durchgeführten gesichtschirurgischen Eingriffen überhaupt. Sie zielt darauf ab, überschüssige Haut, Fettgewebe und mitunter auch geschwächte Muskulatur im Bereich der Augenlider zu entfernen oder neu zu ordnen. Dabei wird grundsätzlich zwischen der Oberlidstraffung und der Unterlidstraffung unterschieden, wobei beide Verfahren auch miteinander kombiniert werden können. Die häufigsten Gründe für eine Blepharoplastik sind sogenannte Schlupflider, bei denen überschüssige Haut über die natürliche Lidfalte hängt, sowie Tränensäcke, die durch Fettgewebsvorwölbungen am Unterlid entstehen. Während es sich bei Letzteren meist um ein rein ästhetisches Anliegen handelt, kann eine ausgeprägte Schlupflidbildung tatsächlich das Gesichtsfeld einschränken und den Eingriff damit medizinisch notwendig machen. In solchen Fällen übernehmen Krankenkassen mitunter sogar die Kosten.

Der operative Ablauf orientiert sich an unauffälligen, natürlichen Hautlinien. Am Oberlid erfolgt der Schnitt meist in der natürlichen Lidfalte, am Unterlid entweder knapp unterhalb der Wimpernreihe oder von innen, durch die Bindehaut. Der Eingriff wird in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung mit Sedierung durchgeführt und dauert je nach Umfang zwischen dreißig Minuten und zwei Stunden. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen gewisse Risiken, zu denen vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse, ein trockenes Auge oder in seltenen Fällen auch Asymmetrien und Narbenbildung zählen. Eine sorgfältige präoperative Planung und die Wahl eines erfahrenen Facharztes reduzieren diese Risiken erheblich. Die Nachsorge umfasst meist Kühlung in den ersten Tagen sowie eine Schonzeit von etwa ein bis zwei Wochen, bevor sichtbare Schwellungen und Blutergüsse abklingen. Die endgültigen Ergebnisse zeigen sich häufig erst nach mehreren Wochen. Erfreulich für viele Patientinnen und Patienten ist die Langlebigkeit des Resultats: Eine Lidstraffung hält in vielen Fällen zehn Jahre oder länger, da sich überschüssige Haut in diesem Bereich nur langsam erneut bildet.

Facelift (Rhytidektomie)

Das Facelift, in der Fachsprache als Rhytidektomie bezeichnet, stellt den klassischen chirurgischen Ansatz zur umfassenden Gesichtsverjüngung dar. Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Techniken etabliert, die sich in Umfang, Tiefe und Invasivität unterscheiden. Das Mini-Lift eignet sich für frühe Alterungserscheinungen und konzentriert sich meist auf die untere Gesichtshälfte, während das klassische Facelift größere Hautareale strafft und tiefere Strukturen mit einbezieht. Als besonders effektiv gilt das sogenannte Deep-Plane-Lift, bei dem nicht nur die Haut, sondern auch die darunterliegenden Bindegewebs- und Muskelschichten neu positioniert werden. Eng verwandt ist das SMAS-Lift, benannt nach dem „Superficial Musculoaponeurotic System“, einer Bindegewebsschicht, die durch gezielte Straffung für ein natürlicheres und länger anhaltendes Ergebnis sorgt als eine reine Hautstraffung.

Typische Anlässe für ein Facelift sind deutlich erschlaffte Gesichtshaut, ausgeprägte Nasolabialfalten zwischen Nase und Mundwinkeln sowie sogenannte Jowls, also hängende Wangenpartien entlang des Kieferrandes, die die klare Kieferlinie verschwimmen lassen. Der operative Ablauf erfolgt meist über Schnitte entlang der Haaransatzlinie und hinter den Ohren, sodass entstehende Narben gut kaschiert werden können. Je nach Technik wird während des Eingriffs überschüssige Haut entfernt, Bindegewebe gestrafft und mitunter auch Fettgewebe umverteilt. Da beim Facelift tiefere anatomische Strukturen bearbeitet werden, sind die Risiken im Vergleich zur Lidstraffung etwas umfangreicher. Dazu zählen insbesondere Nervenschäden, die zu vorübergehenden oder in seltenen Fällen bleibenden Gefühls- oder Bewegungseinschränkungen führen können, sowie eine mögliche Narbenbildung und Asymmetrien zwischen den Gesichtshälften. Eine gründliche Voruntersuchung und die Erfahrung des Operateurs sind hier von besonderer Bedeutung.

Die Erholungszeit nach einem Facelift ist länger als bei minimal-invasiven Eingriffen. Patientinnen und Patienten müssen in der Regel mit ein bis zwei Wochen sichtbarer Schwellung und Verfärbung rechnen, wobei die vollständige Ausheilung mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Als Ausgleich für diesen größeren Aufwand steht jedoch ein besonders langlebiges Ergebnis, denn ein professionell durchgeführtes Facelift hält häufig zehn bis fünfzehn Jahre, wobei der natürliche Alterungsprozess selbstverständlich weiterläuft.

Minimal-invasive Behandlungen

Neben den klassischen chirurgischen Verfahren hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Feld minimal-invasiver Behandlungen etabliert, die ohne Skalpell auskommen und dennoch sichtbare Verjüngungseffekte erzielen können. Botulinumtoxin, besser bekannt unter dem Markennamen Botox, zählt zu den bekanntesten Vertretern dieser Kategorie. Es wirkt, indem es die Reizübertragung an bestimmten Muskeln vorübergehend blockiert und so die Bildung von mimischen Falten, etwa der Zornesfalte zwischen den Augenbrauen oder Krähenfüßen um die Augen, reduziert. Hyaluronsäure-Filler verfolgen einen anderen Ansatz. Sie werden gezielt unter die Haut injiziert, um Volumen aufzubauen, eingesunkene Areale aufzupolstern oder tiefe Falten, etwa die Nasolabialfalten, von innen heraus zu glätten. Da Hyaluronsäure ein körpereigener Stoff ist, gilt diese Methode als besonders gut verträglich und zudem reversibel, da sie bei Bedarf mit einem Enzym wieder aufgelöst werden kann. Eine weitere Technik ist das Fadenlifting, bei dem feine, teils selbstauflösende Fäden unter die Haut eingebracht werden, um erschlaffte Gewebepartien anzuheben und leicht zu straffen. Diese Methode eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten mit moderater Hauterschlaffung, die noch keine vollständige chirurgische Straffung wünschen. Ergänzend kommen Laserbehandlungen und Radiofrequenzverfahren zum Einsatz, die durch gezielte Erwärmung der tieferen Hautschichten die Kollagenneubildung anregen und so zu einer allmählichen Straffung und Verbesserung der Hautstruktur führen. Auch das chemische Peeling, bei dem mithilfe spezieller Säurelösungen die oberste Hautschicht kontrolliert abgetragen wird, zählt zu den bewährten minimal-invasiven Methoden und verbessert insbesondere Hautunreinheiten, feine Fältchen und ein unebenes Hautbild.

Im Vergleich zu operativen Eingriffen bieten minimal-invasive Behandlungen mehrere Vorteile. Sie sind in der Regel deutlich kostengünstiger, gehen mit kaum nennenswerter Ausfallzeit einher und können meist ohne größere Erholungsphase in den Alltag integriert werden. Der entscheidende Nachteil liegt jedoch in der begrenzten Wirkdauer. Während ein Facelift jahrelang hält, müssen Botox-Behandlungen typischerweise alle drei bis sechs Monate und Filler-Unterspritzungen je nach Produkt alle sechs bis achtzehn Monate wiederholt werden.

Hautveränderungen

Neben den strukturellen Veränderungen des Gesichts, die durch Straffungen und Unterspritzungen adressiert werden, spielt die Beschaffenheit der Haut selbst eine zentrale Rolle für ein jugendliches und gesundes Erscheinungsbild. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin ab, zwei Proteinen, die für die Spannkraft und Elastizität der Haut verantwortlich sind. Dieser natürliche Prozess führt unweigerlich zur Bildung von Falten und einem allmählichen Elastizitätsverlust, der sich besonders im Gesicht, am Hals und an den Händen bemerkbar macht. Verstärkt wird dieser Alterungsprozess häufig durch Sonnenschäden, die sogenannte Photoalterung. Jahrelange, ungeschützte UV-Exposition führt nicht nur zu einer beschleunigten Kollagenzerstörung, sondern begünstigt auch Pigmentstörungen wie Altersflecken, in der Fachsprache Lentigines genannt, sowie das Melasma, eine oft hormonell bedingte, fleckige Hyperpigmentierung, die vor allem im Gesicht auftritt. Auch Narben, sei es durch Akne, Verletzungen oder frühere Operationen, zählen zu den Hautveränderungen, die viele Menschen als störend empfinden und behandeln lassen möchten.

Die Behandlungsansätze für derartige Hautveränderungen reichen von medizinischen bis zu rein kosmetischen Maßnahmen. Auf medizinischer Seite kommen häufig Retinoide zum Einsatz, Vitamin-A-Derivate, die die Zellerneuerung anregen und sowohl gegen Falten als auch gegen Pigmentflecken wirksam sind. Chemische Peelings unterschiedlicher Intensität sowie moderne Lasertherapien ermöglichen eine gezielte Behandlung von Pigmentstörungen und eine Verbesserung der Hautstruktur, während spezialisierte Narbenbehandlungen, etwa mittels Microneedling oder fraktionierter Lasertechnologie, das Erscheinungsbild von Aknenarben oder anderen Vernarbungen deutlich mildern können. Nicht zu unterschätzen ist schließlich die Bedeutung der Prävention. Konsequenter Sonnenschutz durch tägliche Anwendung von Sonnencreme, eine an den Hauttyp angepasste Pflegeroutine sowie gesunde Lebensstilfaktoren wie ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Rauchen tragen erheblich dazu bei, die Hautalterung zu verlangsamen und den Bedarf an intensiveren Behandlungen zu reduzieren.

Vergleich: Operative und nicht-operative Verfahren

Die Entscheidung zwischen einem chirurgischen Eingriff und einer minimal-invasiven Alternative hängt von mehreren Faktoren ab, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden sollten. Aus finanzieller Sicht erscheinen minimal-invasive Behandlungen zunächst günstiger, summieren sich jedoch aufgrund ihrer begrenzten Wirkdauer über die Jahre hinweg. Beim Risikoprofil zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Während Unterspritzungen und Laserbehandlungen vergleichsweise risikoarm sind, gehen operative Eingriffe wie das Facelift oder die Lidstraffung, wie bei jeder Operation, mit chirurgischen Risiken wie Infektionen, Nervenschäden oder Narbenbildung einher.

Auch die Wirkungsdauer unterscheidet sich erheblich. Operative Verfahren liefern in der Regel über viele Jahre stabile Ergebnisse, während minimal-invasive Methoden regelmäßig aufgefrischt werden müssen. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Erholungszeit. Während nach einer Botox- oder Filler-Behandlung meist noch am selben Tag der normale Alltag fortgesetzt werden kann, erfordert ein chirurgischer Eingriff eine mehrtägige bis mehrwöchige Schonzeit mit sichtbaren Schwellungen und Blutergüssen.

Auswahl des passenden Verfahrens

Angesichts der Vielzahl an Behandlungsoptionen kommt einer individuellen, fachärztlichen Beratung bei Dr. Paul eine zentrale Bedeutung zu. Nicht jedes Verfahren eignet sich für jede Person, und die beste Wahl hängt von einer Reihe persönlicher Faktoren ab. Dazu zählen das Alter und der damit verbundene Grad der Hauterschlaffung, der individuelle Hautzustand einschließlich möglicher Vorerkrankungen, die persönlichen Erwartungen an das Ergebnis sowie nicht zuletzt das zur Verfügung stehende Budget.

Die erfahrenen Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie Dr. Paul können im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs realistische Erwartungen setzen, das jeweils geeignete Verfahren oder eine sinnvolle Kombination verschiedener Methoden empfehlen und über mögliche Risiken transparent aufklären. Diese individuelle Betreuung ist letztlich entscheidend dafür, ob ein Eingriff als Erfolg wahrgenommen wird und den gewünschten, natürlich wirkenden Effekt erzielt.